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EZE SUR MER – Seit über 50 Jahren
 

Am 8. Mai 1945 wurde das Gebiet des Saarlandes unter wirtschaftlichen Anschluss und einer autonomen Verwaltung Frankreich unterstellt. Dort bildete sich der Industrieverband Eisenbahn mit Sitz in Saarbrücken. In dessen Auftrag kaufte am 3. Mai 1955 der Vorsitzende, Eduard Welter und seine Frau Hildegard, eine Parzelle im Bereich der Gemeinde Eze su rmer.

Die Liegenschaft war in den ersten Jahren ein Provisorium. Um ein Zeltlager errichten zu dürfen, mussten Toiletten mit Duschen und Waschbecken gebaut werden. Der Toilettentrakt war das erste feste Gebäude auf dem Grundstück. Auf der oberen Terrasse wurde eine Feldküche eingerichtet. Gegessen wurde an Tischen und Bänken und das ausschließlich im Freien. Die Unterbringung erfolgte in Zelten, die auf dem terrassenförmigen Gelände zu Beginn des Sommers aufgestellt wurden.

Nach Übernahme durch die GdED (Gewerkschaft der Eisenbahner Deutschlands) wurde mit der Küche recht bald ein festes Wirtschaftsgebäude sowie ein Speise- bzw. Aufenthaltsraum errichtet.
Am 31. Mai 1958 waren diese Bauarbeiten abgeschlossen.

Freuen durfte man sich im Jahr 1959 als es endlich gelang, die Zelte mit Strom zu versorgen. Im Winter 1965/66 wurde der heutige Zimmerkomplex errichtet. Ein Jahr darauf folgte die Sanierung des Sanitärbereichs.

Die Entstehung und die Bedeutung von Eze sur mer für junge Eisenbahner und Eisenbahnerinnen wird jedoch unverstanden bleiben, wenn man nicht versucht, sich in die damalige Zeit hineinzuversetzen. Ein Urlaub an der Côte d’Azur blieb für viele ein unerfüllter Traum. Hundert France kosteten damals im Umtausch 85 DM. Der Wiederaufbau Europas war in vollem Gange und eine Reise in Ausland war etwas ganz Besonderes.

Der Tagesablauf in Eze sur mer gestaltet sich dementsprechend: Die Teilnehmer arbeiten vormittags auf dem Gelände und halfen bei der Küchenarbeit. Der Nachmittag stand für Badespaß und Ausflüge zur Verfügung.

Weitere Sanierungs- und Umbaumaßnahmen sowie Verbesserungen der Sicherheitsstandards wurden in den 70er und 90er Jahren vorgenommen.

Für die GdED stand die Liegenschaft an der Côte d’Azur unter einem dreifachen Motto: Jugend, Bildung, Europa. Daran hat sich auch bis heute nichts geändert. Nur das aus dem terrassenförmigen Gemüsegarten von 1956, in dem man in Zelten schlief und in einer Feldküche verköstig wurde, heute ein 2.800 qm große Anlage aus mehreren modernen Gebäuden mit farbenfrohen Wohneinheiten geworden ist.

Für Generationen von gewerkschaftlich engagierten Eisenbahnerinnen und Eisenbahnern war und ist Eze sur mer ein fester Bestandteil ihres Gewerkschaftslebens. Jugendseminare, Sprachkurse und Frauenseminare sind nur ein kleiner Ausschnitt aus den jährlich stattfindenden Weiterbildungsmaßnahmen.

Im Kern ist Eze sur mer eine Bildungsstätte – aber inzwischen auch viel mehr! Hier kann man schlicht und einfach Urlaub machen – zu moderaten Preisen – an einem der teuersten Orte der Welt.


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