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Politische Jugendbildung
 

Politische Jugendbildung ist nicht erst seit gestern eine umfassende gesamteuropäische Aufgabe. Das neue Jahrhundert erfordert einerseits eine Auseinandersetzung mit den vielschichtigen Themen der Globalisierung und Internationalisierung, andererseits wird eine stärkere und konsequentere Europäisierung der politischen Jugendarbeit notwendig.

Klar ist auch, dass Jugendliche sich heute einem gewaltigen technologisch-ökonomischen Transformationsprozess gegenüber sehen. Es gibt eine Vielzahl von alten und neuen Arbeitsmarktsegmentierungen. Die subjektive Bewertung von Erwerbsarbeit hat sich im Zuge vielschichtiger Individualisierungen nachhaltig verändert. Der Sozialstaat, seine Reichweite und Leistungsfähigkeit stehen in der Kritik, Modernisierungs- und Rationalisierungsgewinner stehen einer wachsenden Zahl von Verlierern dieser Entwicklungen gegenüber.

Die politische Jugendbildung steht nicht zuletzt deshalb unter einem Erneuerungszwang, weil Fragen nach der Zukunft unserer Erwerbsgesellschaft für viele Jugendliche einen existentiellen Charakter anzunehmen beginnen. Im Kontext all dieser Veränderungen ergeben sich Fragestellungen, deren Antwortversuche auf eine "modernisierte" politische Bildung fokussieren. Dabei müssen die Aktivitäten den wechselnden welt-, europa- und deutschlandpolitischen Gegebenheiten Rechnung tragen, ohne jedoch überhastet vordergründigen Trends zu folgen. Politische Jugendbildung darf deshalb nicht mit fertigen, statischen Rezepten arbeiten, sondern muss sich permanent an dynamisch ändernde Realitäten anpassen können.

Dazu gehört die Diskussion:

  • Welche konkreten Ziele mit einer "gesamteuropäischen" Jugendbildung verfolgt werden sollen?
  • Wie europäische Themen, Probleme und Tendenzen didaktisch aufbereitet, behandelt und vermittelt werden (z.B. Jugendkulturen, Suchtprobleme, Links- bzw. Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus)?
  • Wie die Kernthemen Jugendarbeitslosigkeit und Berufsperspektiven in einer dynamischen Arbeitswelt und die Thematik des "lebenslangen Lernens" inhaltlich ausgestaltet werden müssen?
  • Wie eine stärkere Vernetzung der europäischen Bildungsarbeit erreicht werden kann?
  • Worin die Qualität der gesamteuropäischen Bildungsaktivitäten besteht?

Diese aber auch andere Themen bieten wir in den Jugendseminaren an. Wir würden uns freuen, wenn von diesem Angebot zahlreich Gebrauch gemacht würde.


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